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Resilienz - Beratung, Coaching, Moderation

Jeder Mensch, jeder Erwachsene und jedes Kind, findet sich täglich in Situationen wieder, die er als belastend oder schwierig empfindet. Konflikte von Kindern mit Schulkameraden, Lehrern und Eltern finden bei Erwachsenen ihre Parallele in Konflikten mit Kollegen, Ehepartnern und natürlich auch mit den eigenen Kindern. Was der Druck in der Schule für die Kinder ist, ist der Druck in der täglichen Arbeitswelt für die Berufstätigen. Kinder wie Erwachsene erleben unterschiedliche Situationen als belastend oder gar als bedrohlich.

Die Situationen mögen differieren, aber sie lösen bei Kindern und Erwachsenen die gleichen Gefühle aus. Egal ob Kind oder Erwachsener:

  • Fühlt man seine eigenen Rechte verletzt oder sich missachtet, so löst dies in einem Ärger und Wut aus.
  • Glaubt man die Rechte des anderen, des „Konfliktpartners“, verletzt zu haben, entwickelt man Schuldgefühle.
  • Wird man von Dritten mit anderen verglichen und negativer als diese beurteilt oder vergleicht man sich selbst mit anderen und kommt zu der Einschätzung, dass man „schlechter“ ist, schämt man sich.
  • Verliert man ein liebgewonnenes Haustier, einen geliebten Menschen oder gar sein Selbstwertgefühl, löst das Trauer aus, die sich schlimmstenfalls zu Depressionen steigert.
  • Empfindet man eine Situation als bedrohlich, macht man sich Sorgen und bekommt Angst.

Trotz dieser Allgemeingültigkeiten gibt es bei Kindern wie Erwachsenen selbst in vergleichbaren Lebensumständen große Unterschiede hinsichtlich der Art und Häufigkeit von Situationen, die als belastend empfunden werden und hinsichtlich der Art und Intensität der Gefühle, die diese Situationen auslösen. Manche Menschen entwickeln schneller und häufiger Ängste als andere. Einige scheinen Konfliktsituationen zu lieben, andere versuchen Konflikten wann immer möglich aus dem Weg zu gehen. Der eine läuft in hektischen Situationen zur Höchstform auf, der andere fühlt sich durch die Hektik gestresst. Einige Menschen strotzen nur so vor Selbstvertrauen, andere werden permanent von Selbstzweifeln geplagt.

Woran liegt das? Warum verhalten sich verschiedene Menschen in vergleichbaren Situationen unterschiedlich?
Die spontane Antwort, die uns in den Sinn kommt lautet: „Weil Menschen eben unterschiedlich sind“ und wir meinen damit, dass Menschen vom Wesen, vom Charakter her und von Geburt an unterschiedlich sind, ein unterschiedliches Temperament haben. Der eine ist eben eher optimistisch, der andere eher pessimistisch. Der eine ist eher introvertiert, der andere extrovertiert. Der eine ist eher ruhig, der andere eher hektisch.
Die zweite Antwort, die man zu geben geneigt ist, zielt auf die Lebensumstände ab. Warum ist jemand auf die schiefe Bahn gelangt? Da war die Kindheit schlecht, ein zerrüttetes Elternhaus, schlechter Einflüsse in der Schule und durch falsche Freunde und vieles mehr.

Obwohl beide Antworten insoweit richtig sind, als tatsächlich Charakterunterschiede bestehen und tatsächlich so genannte Risikofaktoren in der Umwelt negativ auf Menschen wirken, zeigten Forschungen über die Entwicklung von Kindern, dass schwierige Bedingungen nicht notwendigerweise dazu führten, dass die Kinder daran zerbrachen oder auf die schiefe Bahn gerieten. Entscheidend ist dabei das Resilienzvermögen des Einzelnen und das hängt ganz entscheidend von unseren Denkmustern ab.

Unsere Denkmuster folgen zwar zum Teil angeborenen Veranlagungen, sie entstehen aber im wesentlichen im Laufe unseres Lebens durch die Erfahrungen die wir - insbesondere während unserer Kindheit - in unserer Interaktion mit unserer Umwelt machen bzw. gemacht haben.
Und diese besteht zu einem großen Teil aus den Eltern und den Lehrern. Sowohl die elterliche als auch die schulische Erziehung nehmen entscheidenden Einfluss auf die Resilienzentwicklung von Kindern. Deshalb ist es so wichtig, dass beide Gruppen von Bezugspersonen den Resilienzansatz kennen und sich dementsprechend verhalten. Leider ist das nur in wenigen Fällen gegeben, denn die meisten Menschen, Eltern wie Lehrer, sind in ihrer Kindheit ebenfalls erzogen und behandelt worden ohne dass dabei dem Resilienzkonzept Rechnung getragen worden wäre.

Und so tun wir Erwachsenen uns nicht nur in der Erziehung unserer Kinder manchmal schwer, sondern wir machen uns unser eigenes Leben ebenfalls schwer, weil wir keine oder eine unzureichende resiliente Lebenhaltung entwickelt haben. Häufig sind wir unbewusst Gefangene unserer Gedanken mit entsprechenden emotionalen Reaktionen. Aber: Resilienz ist eine Fähigkeit, die unabhängig vom Alter erlernt und trainiert werden kann.

Für Menschen in Führungspositionen kommt noch eine Facette hinzu. In Ihrer Rolle als Führungskraft haben sie mit ihrem Führungsstil erheblichen Einfluß auf die Resilienzfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Je nach Führungsstil können Führungskräfte die Resilienzfähigkeit der Mitarbeiter und damit der ganzen Organisation stärken oder aber auch nachhaltig schwächen.

Unser Angebot an Trainings richtet sich vor diesem Hintergrund an:

  • Menschen, die selbst gerne besser mit den Belastungen ihres Alltags umgehen möchten -> HIER
  • an Eltern, die in der Erziehung ihrer Kinder an Grenzen stoßen -> HIER
  • an Unternehmen, die ihre Führungskräfte und ihre Mitarbeiter stärken wollen -> Führungskräfte -> Mitarbeiter

Kontakt

Wenn Sie an unseren Angeboten oder an einem unverbindlichen Kennenlerngespräch interessiert sind, kontaktieren Sie uns entweder telefonisch unter 0611-44 7 88 20 oder elektronisch mit dem nachstehenden Formular.

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